Ein skalierbares und flexibles Projekt für die Stadtbewohner von heute und morgen

Das Rout Lëns-Projekt ist mehr als ein Immobilienprojekt. Es hat sich eine herausfordernde Mission gewählt – eine Brücke zwischen der Vergangenheit und der Zukunft zu schlagen. Rout Lëns erfindet einen beispielhaften urbanen Raum, in dem sich viele Generationen in gutem Einvernehmen mit der natürlichen Umwelt entfalten können.

Das Escher Viertel ist gleichzeitig in seiner Geschichte und seinem industriellen Erbe verwurzelt UND zukunftsorientiert, was Komfort, Verantwortung sowie neue Lebensweisen angeht.

Dieser zukunftsweisende Ansatz soll Folgendes schaffen:

Eine starke territoriale Identität

In Kombination mit einer wiederauflebenden Natur, die sich im Herzen des Geländes ausbreitet, wird das industrielles Kulturerbe zu belebten, geselligen Orten umgestaltet.

Einen einfachen und reibungslosen Alltag

Technologie, sanfte Mobilität und Logistik sind so koordiniert, dass sie die Bewohner und Nutzer von Zwängen befreien, damit mehr Platz für das bleibt, was wirklich zählt.

Ein territoriales, menschliches und kulturelles Bindeglied

Schon die Konzeption fördert die Eigeninitiative. Sie schafft die Brücken und Synergien, die für die Entfaltung aller unerlässlich sind: ihrer Bewohner, Besucher, Arbeitnehmer, Geschäftsleute, Nachbarn, etc.

Ein zukunftsfähiges Viertel

Das neue Viertel wurde für Entwicklungsfähigkeit konzipiert und passt sich an kleine und große Herausforderungen an. Tag für Tag kann sich hier jeder gemäß seinem eigenen Lebensstil ausleben und seine Pläne verwirklichen.

4 Säulen zur Unterstützung der Vision

Um dieses für alle offene Viertel zu erschaffen, das allen Möglichkeiten offen steht und in dem jeder frei ist, seinen Lebensstil im Rhythmus seiner Ideen, seiner Lust und seiner Zeit zu gestalten, entwickelt sich Rout Lëns auf 4 tragenden Säulen.

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    Die Stadtstruktur Route der Industriekultur

    Die Route der Industriekultur, die als Lebensader des neuen Viertels Rout Lëns gedacht ist, bietet einen Fußgängerweg, der alle fünf erhaltenen Überreste des Kulturerbes miteinander verbindet.

    TT-Lager, Turbinenhalle, Portikus, Gebläsehalle und Stellwerk werden vollständig renoviert und zu benutzerfreundlichen Orten mit vielfältigen Funktionen umgestaltet.

    Als zentrale Achse des neuen Viertels verkörpert die Route der Industriekultur eine Zukunft, die stark mit ihren Wurzeln verbunden ist.

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    Die Gebäudeformen Ein geschichtetes Viertel

    Vom Boden bis zum Himmel bietet jede Schicht spezifische Funktionen und Typologien, die den vielfältigen Erwartungen der Nutzer gerecht werden. Die Gebäudehöhen variieren, um Monotonie zu vermeiden. Hängende Gärten, eingerichtete Terrassen, freier Blick auf die Umgebung – auf jeder Etage lassen sich unterschiedliche Stimmungen entdecken.

    Überall im Viertel wird der Natur ein wichtiger Platz eingeräumt, um die Rout Lëns-Verpflichtungen einzuhalten.

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    Der Platz der Natur Ein Gefühl wie in freier Natur

    Um dieses von der Industrie plattgewalzte Gebiet wiederzubeleben, organisiert IKO Real Estate einen „Akt des Wiederauflebens von Pflanzen“.

    Ausgerichtet auf die Vision von IKO, „das menschliche Wohlbefinden und die Natur wieder in den Mittelpunkt jedes Immobilienprojekts zu stellen“, sieht der Masterplan die Anpflanzung von fast 700 Bäumen vor.

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    Ein nachhaltiges & innovatives Viertel

    Ein Viertel, das auf Innovation in Bezug auf Nutzung, Mobilität, Architektur, Stadtplanung und Energieplan ausgerichtet ist.

    Hervorzuheben ist zum Beispiel die Ressourcenschonung, die die Installation innovativer Systeme umfasst, wie die Wiederverwendung von Grauwasser, die Erdwärmeanlage, die Photovoltaikmodule, die Hausautomation, das Coaching des Verbrauchs und die energetische Steuerung des Viertels.

    Verantwortungsvolle Abfallwirtschaft, Repair-Café, Stadtbauernhof, Markt der kurzen Wege sind nur einige der Lösungen, die umgesetzt werden, um den Herausforderungen von heute und morgen zu begegnen.

 

Allgemeine Fragen

Möchten Sie Antworten erhalten? Unsere FAQ sind der schnellste Weg, um Antworten auf Ihre Fragen zu erhalten. Außerdem finden Sie Erklärungen zu vielen Themen, die bei den Bürgerversammlungen angesprochen wurden.

  • Die bereits durchgeführten Abrissarbeiten und die derzeitigen Bodensanierungsarbeiten werden von ArcelorMittal durchgeführt. Dies ist ein notwendiger Schritt, der sich leider nur schwer störungsfrei gestalten lässt. Sollten Sie trotz der getroffenen Vorsichtsmaßnahmen durch diese Arbeiten beeinträchtigt werden, können Sie Ihre Beschwerde an folgende Adresse richten: routlens@arcelormittal.com .

    Im weiteren Verlauf wird die Entwicklung des Projekts durch IKO Real Estate in mehreren Phasen erfolgen. Über jeden neuen Bauabschnitt werden kontinuierlich Informationen bereitgestellt.

  • Das Projekt sieht einen städtischen Mobilitätsplan mit unterirdischen Parkplätzen am Eingang des Geländes vor, was den Autoverkehr auf der Oberfläche begrenzen wird.

    Wir arbeiten auch daran, die sanfte Mobilität so weit wie möglich zu fördern, indem wir einen BHNS (Bus mit hohem Dienstleistungsniveau), einen leistungsfähigen nationalen und einen grenzüberschreitenden Radweg sowie Fahrradstationen innerhalb des Projekts einrichten. Die Fortbewegung von Fußgängern wird insbesondere mit der Route der Industriekultur gefördert. Für Arbeitnehmer ist die Einrichtung einer BHNS-Station und die Nähe zum Bahnhof ein Vorteil.

    Das Parkplatzangebot wird angepasst und nach neuen Konzepten wie dem der gemeinschaftlich genutzten Parkplätze, des Car-Sharing oder des umkehrbaren Parkens durchdacht. Die Anzahl der Parkplätze wird an den Bedarf des Viertels angepasst, um eine Verlagerung in benachbarte Viertel zu vermeiden.

  • Natürlich ist dieses neue Viertel auch darauf ausgelegt, der steigenden Nachfrage nach Wohnraum gerecht zu werden. Der Fokus liegt auf der Lebensqualität sowie auf der Integration in die Umgebung.

    So werden neue Gebäude so konzipiert, dass sie eine geringe Grundfläche beanspruchen, um öffentlichen Raum und Freiflächen freizugeben und die Bodenversiegelung zu begrenzen. Der Standort wird verschiedene Wohntypologien anbieten, die über das gesamte Projekt verteilt sind. Beachten Sie zum Beispiel den Bau von „gestapelten Häusern“ mit einigen „Emergenzen“, die für Dynamik in den städtischen Sequenzen sorgen werden. Darüber hinaus werden wir, wenn unser Masterplan Kohärenz garantiert, auch Architekturwettbewerbe für bestimmte Lose durchführen, um die architektonische Vielfalt zu gewährleisten.

    Am Standort gibt es insgesamt 2 Türme. Diese werden an strategischen Orten platziert, um die visuellen Auswirkungen auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten.

    Das neue Viertel Rout Lëns soll ein Viertel mit menschenfreundlicher Gestaltung sein, in dem es sich gut leben lässt.

    Aus diesem Grund wird die Mischung der Funktionen sowohl tagsüber als auch abends, sowohl an Wochentagen als auch am Wochenende gewährleistet sein. Es handelt sich hierbei um ein aktives und dynamisches Viertel, das die generationenübergreifende Begegnung fördern wird, indem es eine Schule, Wohnungen zum Kauf und zur Miete, ein Studentenwohnheim, eine Seniorenresidenz, Co-Living, etc. bietet.

    Es wird viel Wert auf Begegnungsräume wie Gemeinschaftsgärten, Mehrzweckhallen, öffentliche Plätze, Stadtmöbel, etc. gelegt.

  • Gemäß dem Naturschutzgesetz wurden qualitativ hochwertige und ökologisch wertvolle Biotope zunächst an gleichwertige Standorte verlegt und anschließend Ausgleichsmaßnahmen ergriffen.
    Das PAP Rout Lëns basiert auf dem landschaftlichen und ökologischen Ansatz von Phytolab, bei dem der Schwerpunkt auf dem Vorhandensein von Grünstrukturen (Stadtwälder) liegt und der ein Konzept mit einem gewissen ökologischen Wert ist. Dadurch können die eingerichteten Grünstrukturen nach einer gewissen Entwicklungszeit einen hohen ökologischen Wert erreichen.
    Die im grafischen Teil angegebene Anzahl an Bäumen bedeutet nicht, dass die geplanten 700 Bäume nicht gepflanzt werden. Der PAP muss Entwicklungsfaktoren hinsichtlich ihrer Position im Raum zulassen (z. B. der Fall eines Lichtmasts, eines Netzes oder eines Fensters), weshalb nicht alle auf dem Plan verzeichnet sind. Dennoch ist diese Verpflichtung in der Ökopunktebilanz, die am Standort im Rahmen der Umweltgenehmigungen erstellt wurde, verankert und IKO wird bei Nichterfüllung dieser Verpflichtung mit Strafen rechnen müssen.

  • Es wurden mehrere Studien durchgeführt, um die Möglichkeit zu prüfen, die Möllerei ganz oder teilweise zu erhalten.

    Erstens handelte es sich um eine rein technische und geschlossene Betonstruktur (Erz-Silos), die daher nur sehr schwer für eine neue Nutzung umgewandelt werden konnte.  Die Errichtung einer Fußgänger-/Fahrradbrücke vom gegenüberliegenden Barbourg-Plateau aus wurde ebenfalls untersucht, erwies sich jedoch als technisch komplex, insbesondere im Hinblick auf die zu beachtenden Gefälle.

    Es sei daran erinnert, dass diese Geschichte des lokalen Kulturerbes vor 40 Jahren begonnen hat. Das bedeutet, dass vor zwei Generationen damit begonnen wurde, diese Fabrik zu zerstören, sie abzubauen. Wir ließen einige Gebäude als Symbolgebäude stehen. Es gab 2 Arten von Gebäuden: dieses Betongebäude und all die Metallhallen. Die städtebauliche Entscheidung, nicht die Entscheidung für das Kulturerbe, ist eine Entscheidung, für zukünftige Generationen zu arbeiten, d. h. sich zu sagen, dass die Gebäude, die wir erhalten haben und die wir durch die Route der Industriekultur miteinander verbinden werden, Gebäude sind, die alle einer Nutzung zugeführt werden, die nicht den letzten Arbeitern der Fabrik, sondern ihren Enkeln zugute kommt.

    Wir haben uns daher dafür entschieden, die symbolträchtigen Teile des Gebäudes, wie die Metallportiken und Silos, zu erhalten. Als Hommage an den ursprünglichen Standort werden sie als eines der Hauptelemente der Route der Industriekultur betrachtet, die im Mittelpunkt des Projekts steht.

  • Letzteres war Gegenstand einer Genehmigung der Stadt Esch (Baugenehmigung Nr. 20/0221) an Arcelor Mittal, das bereits die entsprechenden Maßnahmen gemäß der in Luxemburg geltenden Gesetzgebung eingeleitet hat, die, anders als beispielsweise in Frankreich oder Belgien, keinen risikobasierten Ansatz (QSR = Quantitative Bewertung von Gesundheitsrisiken) zulässt, der es ermöglicht hätte, das vorhandene Erdreich einzuschließen, anstatt es auszuheben. Daher ist die einzige Lösung, die beim derzeitigen Stand der Vorschriften möglich ist, die Entsorgung des kontaminierten Bodens auf dafür vorgesehenen Deponien. In diesem Fall hier wird das Erdreich auf die historische Deponie von Arcelor Mittal in Differdange entsorgt. Um die ordnungsgemäße Durchführung dieser Maßnahmen zu gewährleisten, übergab Arcelor Mittal IKO ein Protokoll zum Umgang mit belasteten Böden, in dem angegeben ist, wie diese Maßnahmen durchgeführt werden, die vom Büro FONDASOL zertifiziert wurden.

    Um den Aushub auf dem Gelände zu optimieren, wurden alle Parkplätze auf den Kontaminationsblasen errichtet, die in den Vorstudien identifiziert worden waren. Dies ermöglicht es einerseits, keine Erdarbeiten in Bereichen vorzunehmen, in denen dies nicht notwendig ist, und andererseits, oberirdische Parkbereiche nicht zu vervielfachen und so die Präsenz des Autos zu beseitigen, um den zukünftigen Bewohnern eine höhere Lebensqualität und ein ruhigeres Viertel zu bieten. Dennoch behalten diese Parkplätze Möglichkeiten zur Umwandlung, insbesondere im Hinblick auf Themen wie Stadtlogistik oder Organisation des letzten Kilometers.

  • Das Projekt legt großen Wert auf die Präsenz der Natur auf dem Gelände.

    Dazu nutzen wir das Prinzip der „wiederbelebten Natur“. Konkret wird dies zum Beispiel durch die Schaffung von Dächern mit Kalkrasen geschehen, um einen günstigen Lebensraum für die Pyramidenorchidee (eine geschützte Art, die am Standort identifiziert wurde) zu schaffen, durch die Anlegung eines Stadtwaldes inmitten der Wohnblocks sowie durch Experimente im Bereich der Gebläse und des TT-Lagers, die darauf abzielen, die Anpassung der Pflanzen an den Klimawandel zu verstehen, indem andere, exotischere Pflanzen integriert werden.

    Im Rahmen des Projekts sollen etwa 700 Bäume gepflanzt werden, mit dem Ziel, von Anfang an eine Waldatmosphäre zu schaffen. Es wird sich um Bäume unterschiedlicher Größe handeln, um die Biodiversität zu fördern. Am Ende sollen nicht weniger als 3,5 ha renaturiert werden!

    Im Hinblick auf die Erhaltung der am Standort identifizierten Arten werden sowohl Ausgleichs- als auch endgültige Maßnahmen vorgeschlagen. Diese Ausgleichsmaßnahmen werden von ArcelorMittal durchgeführt und von IKO Real Estate während der Erschließungsphasen weitergeführt. Erwähnenswert sind zum Beispiel die Schaffung von Fledermausunterkünften und die Errichtung von Gabionenwänden, die als neue Lebensräume für Eidechsen dienen sollen.

  • Da das neue Viertel Rout Lëns im „Plan Sectoriel Logement“ (sektoraler Bebauungsplan) als prioritäres Gebiet für die Entwicklung von Wohnraum identifiziert wurde, werden dort 30 % preisgünstige Wohnungen gebaut, um der Wohnungskrise in Luxemburg entgegenzuwirken.

    Ergänzend dazu wurde viel Arbeit in die Mischung der angebotenen Produkte investiert, um die gesamte Wohnlaufbahn, die die Menschen in ihrem Leben durchlaufen werden, abdecken zu können. Wenn Sie also Student sind, gibt es ein Studentenwohnheim; wenn Sie Ihren ersten Job bekommen, haben Sie die Möglichkeit, eine Wohnung zu mieten; wenn Ihre Mittel steigen und Sie Käufer werden möchten, haben Sie die Möglichkeit, Ihre erste Wohnung zu kaufen; wenn die Familie größer wird, haben Sie die Möglichkeit, eine größere Wohnung zu kaufen.
    Die Schichtung des Viertels ermöglicht es, diese Vielfalt zu gewährleisten, z. B. mit Erdgeschosswohnungen, die sich zwar im kollektiven Wohnungsbau befinden werden, aber individuelle Werte mit einem eigenen Eingang und einem Garten haben werden.
    Es wird auch Wohnungen in den oberen Stockwerken geben, die eher ein Leben „in den Bäumen“ ermöglichen. Und schließlich wird es Unterkünfte in der Höhe geben, die eine freie Sicht auf die großartige Landschaft bieten. Man findet in diesem Projekt also ein besonders vielfältiges Angebot, das den Bedürfnissen aller gerecht werden kann.

  • Das Projekt wurde so konzipiert, dass es eine harmonische Integration des neuen Viertels gegenüber den bestehenden Vierteln fördert.

    Die Ruhe in den Vierteln Hiehl/Grenz bleibt erhalten und die neue Gestaltung ermöglicht sogar eine bessere Anbindung an die Stadt, vor allem zu Fuß und mit dem Fahrrad über eine provisorische Brücke, bis die zukünftige Buslinie mit hohem Dienstleistungsniveau (BHNS) fertiggestellt ist.

    Rout Lëns wird auch als Verlängerung des Escher Stadtzentrums dienen. Sein Angebot wird die Einkaufsstraßen des Stadtzentrums und insbesondere die Rue de l’Alzette ergänzen. Die Typologie der Geschäfte im Viertel wird anders sein, z. B. mit Geschäften, die sich an Kreisläufen der kurzen Wege orientieren (Urban Farming). Hier geht es nicht darum, ein neues Einkaufszentrum zu errichten, sondern um die Schaffung eines Nahversorgungsangebots und eines lebenswerten Stadtviertels.

  • Das Projekt sieht unter anderem einen Schulkomplex vor, der allen dient. Dieser wurde von Anfang an mit der Stadt Esch-sur-Alzette in das Projekt integriert und wird sich am Eingang des Viertels befinden, um alle Viertel miteinander zu verbinden. Sie wird eine Schule, ein Übergangshaus, eine Kinderkrippe und eine Sporthalle umfassen.

    In unmittelbarer Nähe des Standorts und im Herzen des Projekts wird es eine Reihe von Sport- und Freizeiteinrichtungen geben, die dieses Angebot ergänzen (Fußballstadion, Fechthalle, Musikkonservatorium, etc.)

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